US-Westküsten Roadtrip mit Baby

Uns liegt das Reisen im Blut und auch mit Baybsohn wollen wir uns erst Recht die Welt anschauen. Das Reiseziel der Wahl war zwar nicht sonderlich exotisch oder besonders “babygefährlich”, aber wir wollten unbedingt die US-Westküste mit dem Auto erkunden und zum Abschluss Freunde in Vancouver besuchen.

Organisatorisches

ZHerrundFrauBayer flightu Beginn unserer Reise war Sohnemann gerade sechs Monate alt. Das hieß für unsere Budgetplanung, dass nur der Flug mit ca. 10% des Erwachsenenpreises anfiel, denn der Junior wurde noch voll gestillt. In den US-Motels sind Kleinkinder, die im Bett der Eltern schlafen, kostenlos, sprich für’s Baby fielen keinerlei Kosten an. Besondere Reisevorbereitungen waren nicht wirklich notwendig. Was allerdings nicht ganz optimal lief, waren die unterschiedlichen Gepäckbestimmungen für den kleinen Mann, denn gebucht waren wir zwar auf Delta Airlines, aber den Hinflug führte KLM durch. Im Endeffekt lief alles problemlos, aber es gilt sich genau zu informieren, um nicht wegen Übergepäcks drauf zahlen zu müssen. Flug und Mietwagen haben wir vorab im Reisebüro gebucht, sowie die ersten Nächte für San Francisco und den Yosemite National Park. Die restlichen Übernachtungen haben wir immer problemlos spontan via Booking.com und AirBnB gebucht.

Stationen und Highlights

HerrundFrauBayer skyline.jpgUnser HerrundFrauBayer treeRoadtrip startete in San Francisco, führte uns über den Yosemite National Park, durch die Redwood Region Nordkaliforniens und über den Highway 101 entlang der Pazifikküste von Oregon und Washington, Vancouver und endete in Seattle. Alles in allem haben wir es genau richtig gemacht. Der Zeitpunkt der Reise war gut, da der Nachwuchs erst zum Ende hin immer lebendiger wurde und zu krabbeln begann. Die jeweils insgesamt knapp 14 Stunden (netto inkl. Umstieg) langen Flugzeiten waren auch gut erträglich. Hier galt das Credo: Sind die Eltern entspannt, dann ist es auch das Kind. Wir haben uns durch nichts verrückt machen lassen und haben es genossen mal als erste zu boarden :).
Die Top Highlights unserer Reise waren die Wanderung zum Cape Lookout und durch die Oregon Dunes, die Überfahrt mit der Fähre von Bremerton nach Seattle, der Ausblick vom Glacier Point über das Yosemite Valley auf den Half Dome und der Relax-Sonntag in Seattles Stadtteil Queen Anne.

Babyverrückte USA

Wer die USA bereist, der sollte eines bedenken: Die Amis sind babyverrückt und man wird überall angequatscht und es wird mit dem Nachwuchs Spökes gemacht. Das ist zum einen ganz nett, da man noch schneller ins Gespräch kommt, als es dort eh schon der Fall ist, zum anderen hat man einen “Türöffner” für jeden vermeintlichen Sonderwunsch.

Natürlich haben wir unsere bisherigen Reisegewohnheiten anpassen, aber nicht groß einschränken müssen, zumal der Kleine ja noch keine kindgerechte Bespaßung gebraucht hätte. So haben wir im großen und ganzen einen “Erwachsenenurlaub” mit Baby gemacht. Dafür bieten sich die USA aber auch bestens an: Tolle Natur, interessante Städte, entspanntes Reisen auf der Straße, überall freundliche und service-orientierte Mitarbeiter und für den Fall der Fälle eine sehr gute medizinische Infrastruktur.

Die vier Wochen in Übersee waren eine tolle Erfahrung und wir können eine Fernreise in die USA mit Baby wärmstens empfehlen.

Daniel betreibt gemeinsam mit seiner Frau Claudia den Blog “Herr und Frau Bayer”. Dort berichten sie über Erlebtes, Reisen (nah und fern) oder ihre kleinen Projekte. Seit neuestem steht dabei oft der Sohnemann im Mittelpunkt. Meist gibt es einen regionalen Bezug zu Bonn, dem Siebengebirge, bzw. dem Rheinland allgemein. Thematisch gibt es keine Grenzen und sie schauen gerne über den Tellerrand hinaus.

2 thoughts on “US-Westküsten Roadtrip mit Baby

  1. Ein nächtlicher Gruß (=

    Dank der feinen Aktion der Bücherkrähe Mareike über deinen Blog gestolpert und mich gleich mal umgesehen (=

    Amerika stehe ich zur Zeit ja etwas zwiegespalten gegenüber. Aber das Land reizt mich wirklich sehr! Vor allem New Orleans würde ich so gern mal sehen!

    Liebe Grüße
    Janna

    Liebe Grüße so vom kleinen Blog zum kleinen Blog 😉
    Janna

  2. Euer Blog macht mir echt Mut: Reisen mit Kindern ist möglich 🙂
    Danke dafür. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Reiseberichte!
    LG, Natalia
    P.S. Ich bin auf eueren Blog über die Blogger Vernetzungsaktion gekommen. Ich würde mich natürlich freuen wenn ihr auch bei uns vorbeischaut 🙂

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